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Forderung des ADFC: Mehr Platzs fürs Rad ! © ADFC e.V.

Radverkehr & Infrastruktur

 

Lippische Aktive setzen sich PRO RAD bei Verwaltung und Politik ein. Um die Ziele Radverkehrspolitik und Fahrradförderung im Alltagsverkehr des ADFC (Bundesverbandes) e.V. umzusetzen treffen sich regelmäßig Interessierte zu akutellen Themen.

 

Warum setzen wir uns ein ?

Die Verkehrswende braucht das Fahrrad! Die Nachteile einer Stadt- bzw. Landesplanung und die Verkehrspolitik, die 60 Jahre lang vom Autoverkehr dominiert war, sind inzwischen unübersehbar. Diese Verkehrspolitik hat zum Stillstand des Verkehrs und direkt in den Stau geführt. Sie hat unsere gewachsenen Städte, die Natur und das Klima zerstört. Schadstoffausstoß, Lärm und Unfälle kosten seit der Einführung des massenhaften Autoverkehrs Hunderttausenden das Leben und schädigen die Gesundheit von Millionen.

Aber eine Verkehrswende mit dem Fahrrad wird nicht von allein kommen. Sie erfordert engagierte Bürgerinnen und Bürger und mutige Politikerinnen und Politiker, die im Zweifelsfall pro Fahrrad und nicht pro Auto entscheiden. Diese Verkehrswende braucht innovative Planerinnen und Planer und Verkehrsfachleute. Und diese Verkehrswende braucht starke zivilgesellschaftliche Initiativen und einen starken ADFC, der die Entwicklung einer Verkehrswende mit dem Fahrrad im Mittelpunkt, mit seinen tausenden ehrenamtlichen und hauptamtlichen Aktiven immer wieder vorantreibt.
 © Zitat-Quelle ADFC Booklet  www.adfc.de/artikel/so-geht-verkehrswende  Komplet als PDF- Download abrufbar.

ADFC Lippe - Fachgebiet Radverkehr

Die Ziele des ADFC Bundesverbandes sind auch im Kreis Lippe mit seinen vier urbanen Zentren und den Weiten des ländlichen Raumes aktuell. Insbesondere sind die Verbesserung / Sanierung von Radverkehrsanlagen und die Dokumentation / Weiterleitung von Schadensmeldungen an der vorhandenen Rad-Infrastruktur unsere Ziele.

Im ADFC Lippe Fachgebiet Radverkehr kümmern sich z. Zt. ca. 15 Aktive um die Verkehrssicherheit. Erarbeitetes oder berufliches Fachwissen hilft ihnen die Städte und Gemeinden bei der Förderung des Radverkehrs im gesamten Kreisgebiet zu unterstützen. Dabei finden regelmäßige oder anlassbezogene Treffen mit den zuständigen Mitarbeitern der Verwaltungen statt, sofern diese dazu bereit sind. 

Direkter Email-Kontakt zum ADFC Lippe e.V. Fachgebiet Radverkehr

Aktuelle Themen aus dem Landkreis Lippe veröffentlichen wir in der Rubrik Politik

 

Downloads

ADFC Lemgo Aufstellung Ghostbike für getötete Radfahrin - LKW Abbiegeunfall

April 2020 ADFC Lippe Ghost Bike in Lemgo durch Fg Radverkehr

Copyright: Lippische Landeszeitung

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ADFC.de Symbolbild für schlechter Radweg

ADFC e.V. schlechter Radweg Symbolbild

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ADFC e.V. Demo Eltern und Kinder für mehr Plazt in der Stadt

adfc e.v. bilderpool eltern kinder mehr platz in der stadt

Copyright: ADFC e.V.

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Lippische News aus dem Fachgebiet Radverkehr

- in Arbeit - in Kürze veröffentlichen wir hier das aktuelle Thema "Radinfrastruktur in Lippe".

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https://lippe.adfc.de/artikel/radverkehr-infrastruktur

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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